Kachelöfen

Jeder Kachelofen ist ein Einzelstück

Er greift die Architektur des Raumes auf oder ergänzt sie. Muss der Kachelofen ruhig stehen oder soll er provozieren? Soll er außer Wärme auch Gemütlichkeit ausstrahlen oder den manchmal wichtigen Kontrapunkt setzen? Letztlich wird die Formgebung auch von seinen Nutzern geprägt, z.B.: Sind Sie ausgeglichen oder hyperaktiv. Lieben Sie die Ironie, die Aktion, das Stillstehen, den Schlaf, die Natur, die Technik? Essen Sie Hamburger, Kaviar, Leberkäse oder alles zusammen? Trinken Sie morgens lieber Kakao, Kaffee oder Champagner? Das alles werden wir Sie nicht fragen, das alles ergibt aber Ihren persönlichen Lebensstil, der sich im Design Ihres Kachelofens ausdrücken wird.

Unterschiede zwischen Kachelofen und Grundofen

Von außen ist das schwer zu erkennen, da es den Grundofen auch als Kachelofen gibt

Der Kachelofen

Kachelofen grün/weiß mit Sitzbank

Der Kachelofen als „Warmluft-Kachelofen“ gibt seine Wärme sehr schnell, also schon wenige Minuten nach dem Anheizen, hauptsächlich als Konvektionswärme an die Umgebung ab. Dabei wird die Raumluft im Ofen erwärmt und wieder in den Raum zurückgeführt. Über die Kachel- und Putzflächen wird zusätzlich Strahlungswärme abgegeben. Zur Wärmespeicherung können Keramische Züge nachgeschaltet werden. So wird ein Teil der Wärme gespeichert und nach und nach abgegeben.

Der Grundofen

Klassischer Grundofen in glänzendem Grün

Der Grundofen ist ein „Speicherofen“ und kann Wärme in großen Mengen speichern. Nach dem Anheizen erfolgt die Wärmeabgabe hier etwas langsamer als beim „Warmluft-Kachelofen“. Dafür hält die Wärme jedoch deutlich länger an, auch wenn die Flammen bereits erloschen sind. Ein besonderer Vorteil beim Grundofen ist der hohe Anteil an gesunder Strahlungswärme. Die Wärmespeicherung erfolgt hauptsächlich durch Schamottematerial im Inneren des Ofens. Die Wärme wird dann über den Schamottemantel an die Kachel- oder Putzoberfläche abgegeben.